In einer Welt, in der der Klimawandel zunehmend spürbar wird, gewinnt die Frage, wie man klimafreundlich kochen und dabei trotzdem auf Genuss nicht verzichten kann, immer mehr an Bedeutung. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher suchen nach Möglichkeiten, ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten – und das beginnt häufig bei der Ernährung. Das Kochbuch „Cooking for Future“, das über 110 vegetarische und vegane Rezepte bietet, zeigt, dass klimafreundliches Kochen nicht langweilig oder geschmacklos sein muss. Es verbindet Genuss mit einem bewussten Umgang mit Ressourcen und erklärt anschaulich, wie sich saisonale, regionale und vor allem pflanzenbasierte Zutaten positiv auf die Klimabilanz auswirken. Die Moderne Küche profitiert dabei von innovativen Produkten von Marken wie Veganz, Alnatura und Simply V, die nachhaltige Alternativen zu tierischen Produkten anbieten. Im Profibereich unterstützt zudem die Klimateller-App Gastronomen dabei, Gerichte mit möglichst geringem CO2-Ausstoß zusammenzustellen.
Diese neue Herangehensweise an die Ernährung verdeutlicht, dass Klimaschutz auf dem Teller beginnt und keineswegs einen Geschmacksverlust bedeutet. Bioprodukte von Bio Company, Demeter oder Edeka Bio tragen zu einer Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks bei. Die Vielfalt pflanzlicher Rezepte reicht von einfachen Gemüsechips und Aufstrichen über kreative Pasta- und Pizzakreationen bis zu raffinierten pflanzenbasierten Hauptgerichten. Auch Unternehmen wie Frosta und Dr. Oetker haben den Trend erkannt und bieten nachhaltige Produktlinien an. Dadurch können Verbraucher die Vorteile einer klimafreundlichen Ernährung mit einfacher Handhabung im Alltag verbinden.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie durch bewusste Zutatenwahl, schonende Zubereitung und clevere Einkaufsstrategien köstliche Gerichte zaubern und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Außerdem werden praktische Tipps für die Umsetzung im privaten und professionellen Bereich vorgestellt. Lasst uns eintauchen in die Welt des klimafreundlichen Kochens, das nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch ein Fest für die Sinne ist.
Saisonale und regionale Zutaten: Das Fundament klimafreundlichen Kochens
Ein wesentlicher Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Küche ist die bewusste Wahl der Zutaten. Eine klimafreundliche Ernährung setzt vor allem auf saisonale und regionale Produkte. Warum? Weil lange Transportwege und nicht-saisonale Anbaumethoden einen erheblichen Anteil an den vom Lebensmittel verursachten Treibhausgasemissionen ausmachen. Produkte aus dem eigenen Anbaugebiet sind daher grundsätzlich vorzuziehen.
Darüber hinaus bieten saisonale Lebensmittel nicht nur eine bessere Qualität, sondern auch deutlich mehr Geschmackserlebnis. Im Frühjahr etwa locken frischer Spargel und erste Erdbeeren, im Herbst regionale Kürbisse und Äpfel. Die Liste lässt sich je nach Jahreszeit beliebig fortsetzen. Regionale Märkte und Bioläden wie Alnatura oder die Bio Company sind wunderbare Anlaufstellen, um sich saisonal einzudecken.
Vorteile der saisonalen und regionalen Küche
- Reduktion von CO2-Emissionen: Kürzere Transportwege sparen Emissionen ein.
- Bessere Frische und Geschmack: Frisch geerntete Produkte enthalten mehr Nährstoffe und Aromen.
- Unterstützung lokaler Bauern: So wird die regionale Wirtschaft gestärkt.
- Vermeidung von Überproduktion: Durch saisonale Angebote werden Überproduktion und Food Waste reduziert.
- Förderung von Biodiversität: Regionale Sortenvielfalt bewahrt Artenvielfalt im Anbau.
Bei der Auswahl sollten Verbraucher auch auf Zertifizierungen achten. Produkte mit dem Demeter- oder Bioland-Siegel stehen für ökologischen Landbau mit besonders hohen Umweltstandards. Zudem bietet Edeka Bio ein breites Sortiment an kontrolliert biologischen, saisonalen Lebensmitteln. Diese Labels garantieren nicht nur geringere Umweltbelastungen, sondern oft auch tierfreundliche Haltung und faire Arbeitsbedingungen.
Beispiel-Tabelle saisonaler Gemüse und Obstsorten in Deutschland
Jahreszeit | Gemüse | Obst |
---|---|---|
Frühling | Spargel, Rhabarber, Radieschen | Erdbeeren (Ende Frühling) |
Sommer | Tomaten, Zucchini, Gurken | Himbeeren, Kirschen, Pfirsiche |
Herbst | Kürbis, Rotkohl, Kartoffeln | Äpfel, Birnen, Trauben |
Winter | Grünkohl, Rosenkohl, Lauch | Orangen, Mandarinen |
Der Verzicht auf importierte Exoten und der Fokus auf das saisonal Verfügbare regen neue Rezepte und kreative Kochideen an. So entsteht eine abwechslungsreiche Küche, die ganz nebenbei das Klima schont.

Pflanzenbasierte Ernährung als Schlüssel zur klimafreundlichen Küche
Die Ernährungsweise hat großen Einfluss auf die Umwelt. Tierische Produkte verursachen oft deutlich mehr Treibhausgasemissionen als pflanzliche Lebensmittel. Die vegane und vegetarische Ernährung gilt daher als besonders klimaschonend. Das neue Kochbuch „Cooking for Future“ demonstriert eindrucksvoll, wie vielfältig und lecker pflanzenbasierte Gerichte sein können.
Marken wie Veganz und Simply V tragen dazu bei, pflanzliche Alternativen attraktiv und alltagstauglich zu machen. Bei Veganz findet man eine breite Palette veganer Lebensmittel, die den Umstieg erleichtern. Simply V bietet vegane Käsealternativen, die aus nachhaltigen Zutaten hergestellt werden und sich gut in Rezepte integrieren lassen. Auch Rügenwalder Mühle hat seine Produktpalette mit pflanzenbasierten Fleischersatzprodukten erweitert und ermöglicht damit klimafreundliches Kochen ohne Verzicht auf gewohnte Geschmacksrichtungen.
Warum pflanzenbasiert kochen?
- Geringeres Treibhausgasbudget: Herstellung von pflanzlichen Produkten verursacht viel weniger Emissionen.
- Schonung von Wasserressourcen: Für die Tierhaltung ist weltweit extrem viel Wasser nötig.
- Reduzierte Landnutzung: Weniger Flächenverbrauch durch Verzicht auf Kraftfutteranbau.
- Gesundheitliche Vorteile: Pflanzliche Ernährung fördert oftmals eine ausgewogene Nährstoffzufuhr.
- Kreativität und Abwechslung: Neue Zutaten und Rezepte inspirieren zu abwechslungsreicher Kost.
Beispielsweise sparen 50 Gramm Räuchertofu gegenüber demselben Gewicht Speck etwa 250 Gramm CO2-Äquivalente ein. Ebenso reduziert die Verwendung von Hefeflocken als Parmesan-Ersatz den CO2-Ausstoß signifikant, bei minimalem Verbrauch. Solche Einsparungen summieren sich bei regelmäßigem Anwenden zu einer deutlichen Minderung des eigenen Fußabdrucks.
Tabelle: Vergleich von Treibhausgasemissionen bei Lebensmitteln (pro 100g)
Lebensmittel | CO2-Äquivalente (kg) |
---|---|
Räuchertofu | 0,75 |
Speck | 3,25 |
Hefeflocken | 0,15 |
Parmesan | 1,00 |
Bohnen | 0,60 |
Rindfleisch | 6,00 |
Immer mehr Verbraucher und Gastronomiebetriebe achten auf diese Werte und setzen verstärkt auf pflanzenbasierte Zutaten. Hersteller wie Frosta haben deshalb ihre Produktlinien ausgebaut und bieten tiefgekühlte Fertiggerichte mit hohem Anteil an nachhaltigen Zutaten an, während Dr. Oetker klimafreundliche Pizzen und Snacks präsentiert, die lecker und umweltbewusst zugleich sind.
Nachhaltige Einkaufstipps für eine klimafreundliche Küche
Der Einkauf ist der erste Schritt zu einer klimafreundlichen Küche. Bewusst einzukaufen bedeutet, sich im Vorfeld über Herkunft und Umweltaspekte der Lebensmittel zu informieren. Hinzu kommt die Vermeidung von Fertigprodukten, da diese oft mit hohem Energie- und Ressourcenverbrauch verbunden sind. Stattdessen lohnt sich der Griff zu frischen Zutaten von lokalen Anbietern und Bioprodukten.
Marken wie Edeka Bio bieten ein breites Sortiment an zertifizierten ökologischen Lebensmitteln, die die Umwelt weniger belasten. Auch die Bio Company besticht durch Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Für die professionelle Gastronomie ist die Zusammenarbeit mit Plattformen wie NAHhaft und Tools wie der Klimateller-App ein großer Schritt, um nachhaltig zu wirken und dabei die Küchenabläufe zu optimieren.
Checkliste für nachhaltiges Einkaufen
- Bevorzugung saisonaler und regionaler Produkte
- Wahl von Bioprodukten mit anerkannten Gütesiegeln (Demeter, Bio, Naturland)
- Kauf in unverpackter oder minimal verpackter Form
- Reduktion von tierischen Lebensmitteln zugunsten pflanzlicher Alternativen
- Ausschluss von Produkten mit hohem Wasser- und Energieverbrauch
Die richtige Lagerung und Resteverwertung spielt ebenfalls eine Rolle, um Lebensmittelverschwendung einzudämmen. Mit kreativen Rezepten für die Resteküche, etwa von Veganz oder Frosta, kann wertvolles Essen weiterverwendet werden. Außerdem rät das Kochbuch „Cooking for Future“ dazu, saisonale Vorratshaltung zu betreiben und vielseitige Gerichte aus konservierten oder tiefgekühlten Zutaten zuzubereiten.
Tabelle: Umweltfreundliche Verpackungen – Vor- und Nachteile
Verpackungsart | Vorteile | Nachteile |
---|---|---|
Glas | Wiederverwendbar, recyclebar, keine Schadstoffe | Hoher Energieaufwand bei Produktion und Transport |
Papier/Karton | Biologisch abbaubar, leicht recyclingfähig | Kann Feuchtigkeit nicht gut abhalten |
Plastik (Bio-Kunststoff) | Reduzierter CO2-Fußabdruck, biologisch abbaubar | Noch eingeschränktes Recycling, mögliche Rückstände |
Unverpackt | Kein Verpackungsmüll, maximale Ressourcenschonung | Hygienerisiken, geringer Komfort |
Schonende Zubereitung und innovative Kochtechniken für mehr Klimafreundlichkeit
Neben der Zutatenwahl beeinflussen auch Zubereitungsarten die Klimabilanz eines Gerichts. Kurze Kochzeiten, energiesparende Geräte und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen sind wichtige Bausteine innerhalb einer klimafreundlichen Küche. Innovative Techniken wie das Sous-vide-Garen oder die Nutzung von Restwärme können erheblich Energie sparen.
Marken wie Frosta bieten Produkte, die bereits vorgegart und tiefgekühlt sind, was Aufwand und Energie spart. Gleichzeitig sichert die Verwendung von langlebigen und energieeffizienten Küchengeräten eine nachhaltige Zubereitung. Mithilfe von Rezepten aus „Cooking for Future“ können sowohl Hobbyköche als auch Profis lernen, wie Geschmacksvielfalt und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen.
Tipps für energiesparendes und klimafreundliches Kochen
- Deckel beim Kochen auf dem Topf lassen, um Energieverlust zu minimieren
- Kochwasser mehrfach nutzen, etwa für Suppen oder Soßen
- Geräte mit Energiesparfunktion bevorzugen (Induktionsherd, Dampfgarer)
- Reste kreativ verarbeiten, z. B. Gemüsechips oder Aufstriche (Ideen aus VeganZ und Simply V)
- Portionen sinnvoll planen, um Überproduktion und Abfälle zu vermeiden
Auch das Einfrieren von Resten und das Planen von Mahlzeiten nach saisonalen Angeboten helfen, Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Für die Gastronomie lohnt sich die Integration digitaler Tools wie die Klimateller-App, die bei der Planung und beispielweisen Umrechnung der Treibhausgasemissionen unterstützt.

Klimafreundliches Kochen in der Gemeinschaft: Herausforderungen und Chancen
Die soziale Komponente spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Umsetzung klimafreundlicher Ernährung. Gemeinschaftliches Kochen und bewusster Genuss fördern nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch soziale Bindungen. Kollektive Projekte wie die „21-Tage-Challenge“ aus „Cooking for Future“ motivieren Teilnehmende, nachhaltige Ernährungsgewohnheiten im Alltag zu etablieren.
Restaurants, Kantinen und Schulen sind wichtige Multiplikatoren für klimafreundliche Ernährung. Hier können durch gezielte Menügestaltung und den vermehrten Einsatz pflanzenbasierter Gerichte nachhaltige Impulse gesetzt werden. Kooperationen mit Herstellern wie Dr. Oetker oder der Einsatz von Bio Company Produkten stellen dabei eine verlässliche Grundlage dar.
Tipps für den Start in gemeinschaftliches, klimafreundliches Kochen
- Organisation von Workshops und Kochkursen mit Fokus auf nachhaltige Lebensmittel
- Einbindung regionaler Erzeuger für frische und saisonale Zutaten
- Ermutigung zur Nutzung pflanzlicher Alternativen durch Verkostungen
- Implementierung von Apps wie Klimateller zur Analyse und Optimierung der Gerichte
- Förderung von Food-Sharing-Projekten und Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
Die Akzeptanz und Freude am klimafreundlichen Kochen wächst mit dem Wissen um den positiven Effekt auf Umwelt und Gesundheit. So wird aus der einst vielleicht als aufwendig empfundenen Herausforderung eine Chance, Gemeinschaft und Genuss miteinander zu verbinden.

FAQ – Häufige Fragen zum klimafreundlichen Kochen
- Wie erkennt man klimafreundliche Lebensmittel im Supermarkt?
Achten Sie auf regionale, saisonale Produkte mit Bio- oder Demeter-Siegel. Pflanzliche Lebensmittel sind oft klimafreundlicher als tierische. Vermeiden Sie stark verarbeitete Fertigprodukte. - Kann man mit pflanzenbasierten Rezepten genauso satt werden?
Ja, durch Kombination von Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen und Samen können alle Nährstoffe gedeckt und sattmachende Mahlzeiten zubereitet werden. - Wie hilft die Klimateller-App im Gastronomiebereich?
Die App unterstützt dabei, Zutaten hinsichtlich ihrer CO2-Emissionen zu bewerten und Gerichte so zusammenzustellen, dass der ökologische Fußabdruck minimiert wird. - Welche Küchenutensilien sind besonders energiesparend?
Induktionsherde, Dampfgarer und Schnellkochtöpfe sparen Energie durch kurze Garzeiten und effiziente Wärmeverteilung. - Wie vermeidet man Lebensmittelverschwendung beim Kochen?
Planen Sie Mahlzeiten genau, verwenden Sie Reste kreativ und lagern Sie Lebensmittel richtig. Tiefkühlen ist eine gute Möglichkeit, lange haltbare Vorräte anzulegen.